Vitamin D und sein Bedeutung für den Körper

Vitamin D und sein Bedeutung für den Körper



Diese Werte gelten in der Zeit der intensivsten Sonneneinstrahlung, etwa von 11 Uhr morgens bis 15 Uhr am Nachmittag.
Bei einigen Personengruppen kann eine längere Zeit notwendig sein, um genügend Vitamin D aufzubauen. Dazu gehören ältere Menschen ebenso, wie Personen mit Fettleibigkeit. Zu bemerken ist außerdem, dass Vitamin D schneller aufgenommen werden kann, wenn man sich nicht bewegt. Wer also in der Sonnen sitzt oder liegt, kann Vitamin D schneller aufbauen, als Personen, die im Freien Sport treiben.
Die oben genannten Werte sind für die Breitengrade in Deutschland anwendbar. Der Breitengrad spielt nämlich ebenso wie die Jahreszeit eine wichtige Rolle bei der Bildung von Vitamin D. In der Nähe des Äquators steht die Sonnen meistens sehr steil am Himmel, so dass praktisch das ganze Jahr über Vitamin D gebildet werden kann und in den Sommermonaten reichen schon kurze Aufenthalte in der Sonne. Je weiter man sich jedoch vom Äquator entfernt, desto flacher werden die Sonnenstrahlen. Flache Strahlen müssen einen langen Weg durch die Ozonschicht zurücklegen, wobei ein großer Teil der UV-B Strahlung, die zum Aufbau von Vitamin D nötig ist, absorbiert wird, bevor es an die Haut gelangen kann. Daher ist auch in Regionen im hohen Norden, wie beispielsweise in Skandinavien, auch nur in den Sommermonaten ausreichend UV-B Strahlung erhältlich, um Vitamin D aufzubauen.
Es gibt eine einfache Faustregel, die dabei hilft, zu bestimmen, ob genügend Sonnenstrahlung besteht, um Vitamin B zu erzeugen: Wenn der eigene Schatten höher ist, als man selbst, ist nicht genug Sonnenstrahlung vorhanden, um Vitamin D aufzubauen.